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Geschichte des Softwarepark Hagenberg
Was in den späten Siebzigerjahren als Suche nach einem sinnvollen Verwendungszweck für das teilweise eingestürzte Schloss Hagenberg begann, hat sich zu einem international anerkannten Technologiezentrum für Software-Lösungen entwickelt. Der einzigartige Mix aus Wirtschaft, Forschung und Ausbildung hat aus dem kleinen Ort nordöstlich von Linz ein Symbol für Innovation gemacht.
Der Softwarepark Hagenberg im Mühlviertel, 20 Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt, stellt ein für Ös terreich einzigartiges Erfolgskonzept dar, das mittlerweile auch international Interesse erweckt hat. Das Rezept dahinter erscheint simpel und ist doch hochkomplex: 1/3 Wirtschaft, 1/3 Forschung, 1/3 Ausbildung im Software Bereich.
Der Initiator dieser Erfolgsstory ist Professor Dr. Bruno Buchberger, der 1989 mit seinem Research Institute for Symbolic Computation (RISC) von der Johannes Kepler Universität in das neu renovierte Schloss Hagenberg übersiedelte. Es war Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböcks Bitte, dass durch die Ansiedlung des RISC in Hagenberg auch ein Wirtschaftsimpuls für die Region entstehen sollte. Buchbergers Konzept des Softwareparks war und ist die Antwort auf diese Bitte.
Schon damals wurde der Grundgedanke des Softwarepark Hagenberg – die Vernetzung der drei Faktoren zu einem Themenschwerpunkt – von Buchberger festgesetzt. Seitdem wird der Softwarepark Hagenberg unter seiner Leitung weiter auf- und ausgebaut. Buchbergers Erfolgskonzept hat sich in den letzten 15 Jahren bewährt – von anfänglichen 550 m² Nutzfläche im Schloss Hagenberg konnte sich der Softwarepark Hagenberg zu einem großzügigen Areal mit 15.200 m² Bürofläche, 8.600 m² Fachhochschulfläche, 600 Studentenheimplätzen und umfassender Infrastruktur entwickeln. Die einzelnen Ausbauschritte des Softwareparks dienten und dienen dazu, immer weitere Facetten im Rahmen dieses Grundkonzepts aufzubauen und den Mix zwischen Forschungsinstitutionen, Ausbildungseinrichtungen und Firmen immer lebendiger und interessanter zu gestalten.

• 1989: - Einzug vom RISC in das renovierte Schloss Hagenberg - Einstieg der Raiffeisenlandesbank OÖ als Hauptinvestor für den Erwerb des Softwarepark- Areals und die Errichtung von Gebäuden
• 1990:  - Ansiedlung der ersten Firmen im renovierten Ost- und Nordtrakt des Meierhofs - Ansiedlung des Forschungsinstituts FAW (Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung)
• 1992-1999: - Ansiedlung weiterer Firmen im renovierten West- und Südtrakt des Meierhofs
• 1993: - Beginn des ersten Fachhochschul-Studiengangs "Software Engineering" in Hagenberg - Ansiedlung des Forschungsinstituts FLLL (Fuzzy Logic Laboratorium Linz)
• 1994: - Errichtung von Wohnungen durch die VLW für die MitarbeiterInnen des Softwareparks • 1996: - Beginn des zweiten Fachhochschul-Studiengangs "Medientechnik und -design" in Hagenberg
• 1997: - Fertigstellung des ersten Studenten-Wohnhauses durch die Firma Manro
• 1998: - Fertigstellung des Hauses 1-3 des Studentenheims durch das Oberösterreichische Studentenwerk
• 1999: - Ansiedlung des SCCH (Software Competence Center Hagenberg) - Beginn des Fachhochschul-Studiengangs "Software Engineering für Medizin" - Bezug des Fachhochschulgebäudes südlich des Meierhofs
• 2000: - Beginn des Fachhochschul-Studiengangs "Computer- und Mediensicherheit" - Beginn des Fachhochschul-Studiengangs "Software Engineering für Business und Finanz" - Beginn des Fachhochschul-Studiengangs "Hardware/Software Systems Engineering" - Fertigstellung des Hauses 4 des Studentenheims durch das Oberösterreichische Studentenwerk - Ansiedlung des Western-Saloons Ziehfreund
• 2001: - Beginn des Fachhochschul-Studiengangs "Engineering für Computer- basiertes Lernen"
• 2002: - Fertigstellung des neuen Bürogebäudes "IT-Center" der Raiffeisenlandesbank OÖ. - Ansiedlung des Bundesoberstufen-Realgymnasiums (BORG) für Kommunikation - Fertigstellung des Hauses 5 des Studentenheims durch das Oberösterreichische Studentenwerk
• 2003: - Ansiedlung des Instituts RIPE (Research Institute for Pervasive Computing) - Ansiedlung der UAR (Upper Austrian Research, Forschungsabteilung für Medizin-Informatik) - Fertigstellung des Hauses 6 und Spatenstich für das Haus 7 des Studentenheims durch das Oberösterreichische Studentenwerk
• 2004: - Eröffnung des zweiten Fachhochschulgebäudes
• 2006: - Fertigstellung des Bürogebäudes "amsec" - Fertigstellung des Bürogebäudes der Firma "COUNT IT Group - WURM & Partner Unternehmensservice GmbH" - Initiierung der ISI-Hagenberg International School for Informatics durch das RISC - Fertigstellung des Infrastrukturzentrums "Neue Mitte" - 12 Firmenansiedlungen und 150 neue Arbeitsplätze
• 2007: - Fertigstellung des Wohn- und Bürogebäudes "Arbeiten und Wohnen"
• 2009: - Einrichtung des Schnellbus Softwarepark Hagenberg - JKU Linz (stündliche Verbindung) - Start des International Incubator Hagenberg
• 2010: - Errichtung der drei Studentenhäuser Campus Compact
- auch in Zukunft wird der Softwarepark weiter wachsen more info
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